Von Zeit zu Zeit stellen wir neu getestete Kreditkarten gesammelt vor. Diesmal haben wir uns eine American Express, eine Visa-Karte und eine Mastercard vorgenommen.

In unseren Kreditkarten-News ist es mittlerweile zu einer (unregelmäßigen) Gewohnheit geworden, jüngst getestete Kreditkarten vorzustellen. Diesmal haben wir eine Amex, eine Visa und eine Mastercard unter die Lupe genommen. Von Topp bis Flopp ist alles dabei:
PAYBACK American Express Karte
Payback kennt in Deutschland fast jeder. Es ist das größte und bekannteste Bonusprogramm. Payback-Mitglieder sammeln bei jedem Einkauf bei Payback-Partnern Punkte sammeln, die später gegen Prämien oder Bargeld umgetauscht werden können. Zu den Partnern gehören bekannte Ketten wie dm, Edeka, Netto, Marktkauf oder C&A. Weniger bekannt ist, dass auch Namen wie Burger King, Miles, Sixt, Sky und Apollo zu den Payback-Partnern gehören. Insgesamt gibt es derzeit über 50 Ketten und Marken, bei denen man Payback-°Punkte sammeln kann.
Was häufig auch überraschte Reaktionen auslöst: Payback gehört schon seit längerem zu American Express (Amex). Daher gibt Amex in Deutschland eine spezielle Payback-Kreditkarte heraus, die für jedes Payback-Mitglied spezielle Vorteile mitbringt: Wer bei Payback-Partnern mit der Payback-Amex bezahlt, sammelt nicht nur reguläre Payback-°Punkte, sondern zusätzlich noch Extra-Bonuspunkte. Ohne Aufpreis, einfach nur durch den Einsatz der Karte. Das Besondere: Diese Extra-Punkte gibt es überall, also auch in Geschäften und bei Online-Händlern, bei denen man eigentlich keine Payback-Punkte sammeln kann.
Da die PAYBACK American Express zudem eine kostenlose Kreditkarte ist, ist sie für jeden Payback-Punkte-Sammler eigentlich "Pflicht". Wer Payback-Punkte sammelt, aber nicht mit der PAYBACK Amex bezahlt, verschenkt sozusagen °Punkte.
Welche weiteren Vorteile die Karte hat, und warum es für Payback-Mitglieder eine wirklich einfache Entscheidung ist, sie zu bestellen, lesen Sie in unserem Test.
Amazon Visa Kreditkarte
Amazon ist in Deutschland schon seit etlichen Jahren mit einer eigenen Kreditkarte auf dem deutschen Markt. 2024 hat Amazon jedoch den "Kreditkarten-Partner" gewechselt, also die Bank, die die Kreditkarte für Amazon herausgibt.
Die neue Karte hat seitdem eher mittelmäßige Kritiken bekommen. Immer wieder wird bemängelt, die Konditionen seien jetzt nicht mehr so gut wie vorher.
Auch wir haben uns die neue Amazon-Kreditkarte angesehen – und sind anderer Ansicht: Die Karte ist für alle Kunden dauerhaft kostenlos (das war die alte Amazon-Kreditkarte nicht, bzw. nur für Kunden mit Amazon Prime). Zudem gibt es Cashback in Form von Amazon Punkten für alle Einkäufe – sowohl bei Amazon selbst (1% bis 2%), als auch auf Umsätze bei anderen Händlern (immerhin noch 0,5%).
Warum uns die Amazon Kreditkarte auch sonst durchweg gut gefällt, erfahren Sie in unserem Test.
Postbank Mastercard
Die Standard-Kreditkarte zu Postbank-Konten
Bei Kreditkarten123.de testen wir alle Kreditkarten: Egal ob Topp oder Flop, wir sagen klar und deutlich, was wir von einer Kreditkarte halten.
Die Postbank Mastercard ist eine dieser Karten, die wir eher nicht empfehlen würden.
Es handelt sich um eine klassische Chargekarte, die von einer großen Bank zu ihren Kontoprodukten angeboten wird. Zwar bringt sie auf dem Papier ein paar Zusatzleistungen mit (eine Einkaufsversicherung und bestimmte Rabatte bei einer Handvoll Partnerunternehmen), aber nichts davon finden wir wirklich beeindruckend oder gar überzeugend. Zudem hat sie – trotz Jahresgebühr – einige Gebühren, die wir schlicht und ergreifend zu hoch finden. Da ist die Konkurrenz deutlich günstiger unterwegs.
Warum uns die Postbank Mastercard einfach nicht überzeugt hat, lesen Sie in unserem ausführlichen Test.

