Eine Stand-Alone-Kreditkarte ist das Gegenstück zu einer Kreditkarte-Girokonto-Kombination.
Stand-Alone-Kreditkarten werden üblicherweise von Banken bzw. Kreditkartenherausgebern angeboten, deren Geschäftsschwerpunkt nicht im Bereich Kontodienstleistungen liegt, sondern im Kreditkarten- bzw. Kredit-Geschäft.
Dabei ist zu unterscheiden zwischen Stand-Alone-Kreditkarten, bei denen die Kreditkartenabrechnung per manueller Überweisung beglichen werden muss, und solchen, bei denen der Rechnungsausgleich per Lastschrifteinzug möglich ist.
In letzterem Fall ist es bei Stand-Alone-Kreditkarten möglich, jedes beliebige Bankkonto als Verrechnungskonto zu hinterlegen.
Welchen Vorteil haben Stand-Alone-Kreditkarten?
Der Vorteil von Stand-Alone-Kreditkarten liegt üblicherweise darin, dass man mit ihnen eine Kreditkarte mit besseren Konditionen und/oder Leistungen bekommen kann als diejenigen Kreditkarten, die die eigene Hausbank anbietet.
Auch wer kein Interesse hat, sein Girokonto für eine neue Kreditkarte zu wechseln (was bei Kreditkarte-Konto-Kombinationen die Voraussetzung ist), ist mit einer Stand-Alone-Kreditkarte gut beraten.
Anbieter von Stand-Alone-Kreditkarten
American Express ist traditionell ein bekannter Anbieter von Stand-Alone-Kreditkarten. Es gibt aber auch zahlreiche Bankhäuser, die Stand-Alone-Kreditkarten von Visa und Mastercard anbieten.